Regionalbüros

Die sechs Regionalbüros werden durch folgende Träger - mit jeweiliger Zuordnung der Regionen - umgesetzt:

Bis zum 14.08.2017 war die Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH, Akademie Chemnitz zuständig für die bis dahin einzeln betreuten Regionen Chemnitz und Mittelsachsen (ohne ehemaliger Landkreis Döbeln). Die Regionen Dresden/Sächsische Schweiz–Osterzgebirge und Meißen wurden zum 01.10.2017 zu einer Programmregion zusammengeführt, die Betreuung wird weiterhin durch die Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH, Akademie Dresden umgesetzt.

Für die Regionen Chemnitz, Erzgebirgskreis und Mittelsachsen galten bis Februar 2016 für die erste Zuweisungswelle folgende Zuständigkeiten als Übergangslösung. Bis zur jeweils individuellen Beendigung der Maßnahme übernehmen die Regionalbüros in der unten benannten Zuordnung die Begleitung der Maßnahmen und Teilnehmer/-innen aus der Übergangslösung.

  • Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH, Akademie Chemnitz für die Teilnehmer/-innen von Projekten der "Individuellen Einstiegsbegleitung" und "Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit" in der Region Mittelsachsen (ohne ehemaliger Landkreis Döbeln)
  • Bildungsinstitut PSCHERER gGmbH für die Teilnehmer/-innen von Projekten der "Individuellen Einstiegsbegleitung" und "Verbesserung der Beschäftigungsfähigkeit" in den Regionen Erzgebirgskreis und Chemnitz.

Die Regionalbüros sind zuständig für die Steuerung der SMWA-Programme der "JobPerspektive Sachsen" auf regionaler Ebene.

In enger Abstimmung mit den Agenturen für Arbeit/Jobcentern ermitteln die Regionalbüros halbjährlich den Bedarf für die einzelnen Programmstufen.

Parallel dazu sind sie verantwortlich für die Auswahl geeigneter Bildungsdienstleister zur Umsetzung der Qualifizierungsvorhaben.

Im Vorfeld führen die Regionalbüros für alle von der Arbeitsverwaltung zugewiesenen Teilnehmer/innen eine Eignungsfeststellung (Profiling) durch, um die Passung zwischen Teilnehmenden und Qualifizierungsprojekt bestmöglich zu gewährleisten. Im Zuge dessen wird der individuelle Unterstützungsbedarf für jeden Teilnehmer detailliert ermittelt. Auf Basis der zum Abschluss des Profilings ausgestellten Qualifizierungsempfehlung werden die Teilnehmer/innen von den Regionalbüros in geeignete Qualifizierungsprojekte vermittelt.

Die Regionalbüros stimmen sich kontinuierlich mit den für die Qualifizierung verantwortlichen Bildungsdienstleistern ab, insbesondere zum individuellen Förderplan sowie zum Stand und zu Fortschritten der Teilnehmenden.

Nach Vorhabensaustritt der Teilnehmer/innen stimmen die Regionalbüros weiterführende Maßnahmen mit den Jobcentern/Arbeitsagenturen ab.

Zudem organisieren die Regionalbüros den fachlichen Austausch auf regionaler Ebene. Zu diesem Zweck wird ein regionaler Beirat, bestehend aus Vertreter/innen der Agenturen für Arbeit, Jobcenter, Bildungsdienstleister und weiteren Akteuren der jeweiligen Durchführungsregion, ins Leben gerufen.